Grippe während der Schwangerschaft

Wenn das Wetter ganz plötzlich umschwingt und es draußen wieder kälter wird, dann kommt es häufig vor, dass man sich erkältet oder eine Grippe zuzieht. In den meisten Fällen schwächt eine Grippe nach zwei Wochen langsam wieder ab, Erkrankte fühlen sich wohler und stärker, manchmal bedarf sie jedoch auch ärztlicher Beobachtung.

Je nach körperlicher Verfassung, Alter und Schwere der Grippe sehen Symptome und Behandlung der Krankheit unterschiedlich aus. Während sich ein junger dynamischer Sportler vielleicht nur ein paar Tage matt fühlt, haben viele ältere Menschen wochenlang mit einer Grippe zu kämpfen und fühlen sich lange Zeit sehr elend. Besonders schwangere Frauen leiden mitunter stark, wenn sie sich eine Grippe zugezogen haben. Dann fühlen sie sich schwach und antriebslos und können sogar richtig in Lethargie verfallen.

Was ist überhaupt eine Grippe?
Kurz gesagt handelt es sich bei einer Grippe um eine Infektion der Atemwege. Das Immunsystem ist aufgrund des verstärkten Eindringens von Bakterien sehr geschwächt und dem Körper fällt es schwer alltägliche Aufgaben problemlos zu meistern. Eine Grippe ist meist begleitet von Fieber, Husten, Hals- und Kopfschmerzen, sowie extremer Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Ein Arzt kann der ansteckenden Krankheit mit Neuramidase-Hemmern entgegenwirken, aber auch Hausmittel, wie Wadenwickel und warme Bäder haben sich bisher gut bewährt.

Grippe, Husten und Co. bei Schwangerschaft
Schwangere Frauen stellen eine Risikogruppe dar, wenn es um eine Grippeerkrankung geht. In diesem Fall ist nicht nur die Gesundheit eines Menschen gefährdet, sondern es sind gleich zwei betroffen, was äußerste Vorsicht bedeutet. Schwangere sind körperlich bereits geschwächt und sehr anfällig für Virusinfektionen. Jeder Husten und jedes Niesen wird von schwangeren Frauen als doppelt belastend empfunden, als von nicht-schwangeren. Sie können nicht auf das gesamte Sortiment an effektiven Medikamenten zurückgreifen, denn das Ungeborene könnte in Mitleidenschaft gezogen werden.

Selbst renommierte Hausmittel, wie das wohltuende Vollbad, sind nicht immer zu empfehlen, denn es fördert die Wehentätigkeit in hohem Maße. Um die Gesundheit der werdenden Mutter und ihres ungeborenen Kindes, gerade in zukünftigen Grippezeiten, nicht zu gefährden, gibt es heute Impfungen speziell für schwangere Frauen. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat können Frauen also entscheiden, ob sie sich gegen die Grippe impfen lassen möchten oder nicht.